Schulbetrieb im Schuljahr 2021/22 und Hinweise zum Coronavirus - Aktualisierungen

Coronavirus Fahrplan schrittweise ffnung

Aktualisierung vom 07.01.2022:

Sehr geehrte Auszubildende und Schüler/-innen, sehr geehrte Ausbilder/-innen sowie sehr geehrte Damen und Herren,

es ist erklärtes Ziel des Kultusministeriums, den Präsenzunterricht – unter entsprechenden Hygienemaßnahmen – in diesem Schuljahr durchgängig anzubieten. Es findet deshalb unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis Präsenzunterricht für alle Auszubildenden und Schüler*innen statt!

Die Ausbreitung der Omikron-Variante des Corona-Virus macht jedoch Maßnahmen der Anpassungen zum Infektionsschutz notwendig, damit auch weiterhin Präsenzunterricht stattfinden kann. Bitte beachten Sie deshalb diese und die bereits bekannten und nachfolgend aufgeführten Regelungen:

(1) Für Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen gilt die „3G-Regelung“! Diese Regelung hat zur Folge, dass Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen die Schule nur betreten dürfen, wenn sie geimpft (ausgestellter Impfnachweis), genesen (ausgestellter Genesenen-Nachweis) oder getestet (ausgestellter Testnachweis) sind. Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nicht mehr aus!

(2) Für Externe – d. h. Personen, die weder Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte oder sonstige an der Schule tätige Personen sind – gilt die „3G-Regelung“ auf dem gesamten Schulgelände. Schulfremde Personen wie z. B. Erziehungsberechtigte oder Handwerker dürfen das Schulgelände damit nur betreten, wenn sie geimpft, getestet oder genesen sind. Dies gilt unabhängig vom Zweck, zu dem die jeweilige Person das Schulgelände aufsucht, und von der Dauer des Aufenthalts dort. Sofern Externe über keinen gültigen Impf- oder Genesenen-Nachweis verfügen, ist daher ein externer Testnachweis (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test, nicht älter als 24 bzw. 48 Stunden) vorzulegen.
Sollten Externe ihren Status nicht nachweisen können, hat die Schulleitung auf Grundlage des Hausrechts die Personen aus dem Schulgebäude zu verweisen.

(3) Aufgrund der stark angestiegenen Inzidenzen gilt nicht nur im Inneren des Schulgebäudes (Werkstätten, Flure, Aula, Kantinenbereich, ... ), sondern auch am Sitz- bzw. Arbeitsplatz im Klassenzimmer sowie in den Werkstätten eine Maskenpflicht (OP-Maske oder FFP2-Maske). Auch im Sportunterricht muss grundsätzlich wieder eine Maske getragen werden (Ausnahme: Sportunterricht im Freien!).

(4) Auf das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske oder FFP2-Maske) kann im Freien (z. B. auf dem Pausenhof) verzichtet werden. Der Mindestabstand von 1,5 m ist zu beachten!

(5) Das Risiko, eine andere Person über eine Tröpfcheninfektion anzustecken, kann aber durch das Tragen einer passenden Mund-Nasen-Bedeckung verringert werden (Fremdschutz). Daher wird das Tragen einer MNB, eines MNS, einer FFP2-Maske (ohne Ventil) auch für den Fall, dass keine Pflicht zum Tagen einer MNB besteht, nicht untersagt.

(6) Ein Mindestabstand von 1,5 m von SuS zu Mitschülern/-innen, zu Lehrkräften sowie sonstigem Personal ist darüber hinaus – wo immer dies möglich ist (in den Fluren, Treppenhäusern, Pausenflächen, im Sanitärbereich sowie bei Konferenzen, im Lehrerzimmer, ...) – aber grundsätzlich einzuhalten.

(7) Die regelmäßigen Selbsttests für Auszubildende und Schüler*innen an der Berufsschule werden beibehalten. Es werden in der Regel dreimal pro Woche (Mo., Mi. und Fr.) die bewährten Antigen-Selbsttests angewandt. Das Ergebnis dieser Tests ist unmittelbar einsehbar.

(8) Ab dem 10.01.2022 dürfen auch geimpfte und genesene Auszubildende und SuS nur dann am Präsenzunterricht und an sonstigen Schulveranstaltungen teilnehmen, wenn sie einen negativen Testnachweis vorlegen können. Dies gilt auch für Auszubildende und SuS, die bereits eine Drittimpfung (Booster) erhalten haben. 
Um den Testnachweis zu erbringen, stehen den geimpften oder genesenen Auszubildenden sowie SuS die bekannten Testmöglichkeiten zur Verfügung; in aller Regel nehmen sie an den in der Schule unter Aufsicht durchgeführten Testungen teil (siehe Pkt. 7). Alternativ kann ein negativer Testnachweis auch durch einen Test erbracht werden, der außerhalb der Schule von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde (max. 24 Stunden alter POC-Antigen-Schnelltest oder max. 48 Stunden alter PCR-Test).

(9) Impfungen liegen selbstverständlich weiterhin in der Entscheidung jedes Einzelnen, sind aber das wirksamste Mittel gegen das Corona-Virus. Auch die Eltern und sonstige Angehörige können dazu beitragen, das Virus zu stoppen – wenn Sie sich impfen lassen. Bitte nehmen Sie dieses Angebot wahr und machen Sie die Schulen damit noch sicherer! Für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren sind Impfungen laut Ständiger Impfkommission empfohlen. Bitte informieren Sie sich gegebenenfalls bei Ihrem (Kinder-)Arzt.

 

Informationen zur Testpflicht (an allen Schulen):

Es gilt somit ab dem 10.01.2022, dass für alle Auszubildende und Schüler*innen – auch für geimpfte und genesene Auszubildende und Schüler*innen – eine Teilnahme am Präsenzunterricht nur mit Nachweis eines negativen Testergebnisses möglich ist.

Es dürfen somit nur noch Auszubildende sowie Schüler/-innen am Präsenzunterricht teilnehmen, die

(1) zu Beginn des Schultages unter Aufsicht einer Lehrkraft in der Berufsschule einen Schnell-Selbsttest mit negativem Ergebnis gemacht haben. Diese in der Berufsschule angebotenen Selbsttests sind kostenlos. Bitte beachten Sie, dass ein zuhause durchgeführter Schnell-Selbsttest als Nachweis eines negativen Testergebnisses nicht ausreicht.

(2) Alternativ kann ein negatives Testergebnis auch künftig durch einen Test erbracht werden, der außerhalb der Schule von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wurde (PCR-Test bzw. Test mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik oder PoC-Antigen-Test). Zu beachten ist, dass ein solcher Test vor höchstens 48 Stunden (PCR-Test) bzw. 24 Stunden (PoC-Antigentest) durchgeführt worden sein darf. Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht als Nachweis nach wie vor nicht aus.

(3) Die Vorlage eines negativen Testnachweises ist somit zwingende Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenz-Unterricht.

(4) Schicken Erziehungsberechtigte ihre Kinder (Auszubildende und Schüler/-innen < 18) ohne Testnachweis in die Berufsschule bzw. kommen volljährige Auszubildende und Schüler/-innen ohne Testnachweis in die Berufsschule, ist – laut Vorgabe des Kultusministeriums – angesichts der zwingenden infektionsschutzrechtlichen Vorgaben der 15. BayIfSMV davon auszugehen, dass die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schülerinnen und Schüler mit der Durchführung einer Selbsttestung in der Schule einverstanden sind.

(5) Sollten Erziehungsberechtigte bzw. volljährige Auszubildende und Schüler/innen und Schüler mit der Durchführung einer Selbsttestung in der Schule nicht einverstanden sein, haben sie der Testung ausdrücklich zu widersprechen. Ein Schulbesuch ist in diesem Fall nicht möglich.

(6) Auszubildende und Schüler/-innen, welche kein negatives Testergebnis vorweisen können, dürfen nicht am Präsenz-Unterricht (einschl. Leistungsnachweisen, die im Rahmen des üblichen Unterrichtsbetriebs stattfinden) teilnehmen. 

(7) Da die Schulpflicht in erster Linie eine Pflicht zum Besuch des Präsenzunterrichts ist (vgl. Art. 56 Abs. 4 Satz 3 BayEUG), die schulischen Ressourcen durch die flächendeckende Abhaltung von Präsenzunterricht vollständig ausgelastet sind und die umfassenden Hygienebestimmungen unter Berücksichtigung des Impffortschritts einen sicheren Schulbesuch ermöglichen, haben testverweigernde Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler keinen Anspruch auf Distanzunterricht mehr. Die Schulpflicht kann in diesen Fällen somit nicht mehr durch Wahrnehmung der Distanzangebote erfüllt werden.

(8) Bedenken Sie aber bitte, dass insbesondere schriftliche Leistungsnachweise regelmäßig nur in Präsenz abgelegt und zur Vermeidung von Unterschleif hinreichend beaufsichtigt werden können. Die Erfüllung der Testobliegenheit ist auch dafür Voraussetzung. Wird ihr nicht nachgekommen, muss den betroffenen Auszubildenden und Schüler*innen bewusst sein, dass Noten, die Voraussetzung für den Erwerb eines Schulabschlusses sind, nicht erworben werden können. Diese Konsequenz kann die Schule den Betroffenen nicht abnehmen

(9) Bei einem positiven Testergebnis gelten die bekannten Vorgaben, insbesondere, dass der betroffene Auszubildende bzw. der/die betroffene Schüler/-in von anderen Personen isoliert und schnellstmöglich von den Erziehungsberechtigten abgeholt werden muss bzw. bei Anreise mit eigenem Pkw nach Hause fahren muss. Zudem sollte sie bzw. er sich sofort häuslich isolieren und vorsichtshalber alle persönlichen Kontakte so weit wie möglich reduzieren. 

(10) Die Schulleitung informiert umgehend das Gesundheitsamt, in dessen Landkreis sich die Berufsschule befindet, über den positiven Selbsttest. Das Gesundheitsamt ordnet eine PCR-Testung an, die eine höhere Zuverlässigkeit aufweist als ein Selbsttest, und unterrichtet über das weitere Vorgehen. 

(11) Die erforderlichen Hinweise zum Datenschutz (für die Auszubildenden, Schüler/-innen und Erziehungsberechtigten) werden Ihnen vom Staatsministerium zur Verfügung gestellt und sind über die Website des Kultusministeriums unter www.km.bayern.de/selbsttests  abrufbar.

Regelmäßige Selbsttests tragen wesentlich dazu bei, den Infektionsschutz auch an unserer Berufsschule weiter zu verbessern. Weitere Informationen zu den Selbsttests finden Sie unter: www.km.bayern.de/selbsttests.


Wichtige Hinweise für Wohnheimschüler/-innen!

Zudem empfehlen wir unseren Wohnheimschülern/-innen (Ausbildungsberufe „Boden- und Parkettleger/-innen“ sowie „Technische Modellbauer/-innen“) dringend, sich – bereits vor der Abfahrt nach Neustadt – freiwillig einem PCR- oder Antigen-Schnelltest (beim Arzt oder in einer Apotheke) zu unterziehen. Dies verhindert im Einzelfall einerseits unnötige Anreisen (und komplizierte Abholungen, da im Fall einer positiven Testung in der Berufsschule über einen Schnell-Selbsttest keine öffentlichen Verkehrsmittel für die Heimreise benutzt werden dürfen!) und dient andererseits der Sicherheit aller. 

Beachten Sie, dass die dem Testergebnis zu Grunde liegende PCR- oder Antigen-Schnelltestung (beim Arzt oder in einer Apotheke) höchstens 48 Stunden bzw. 24 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultages vorgenommen werden darf. Sollten Sie eine Testung am Montag in der Früh vereinbaren, so informieren Sie uns bitte, wenn es dadurch zu einer verspäteten Anreise kommen sollte.  

Bitte beachten Sie darüber hinaus, dass gemäß Art. 56 Abs. 4 Satz 3 BayEUG alle Schüler/-innen zur aktiven Teilnahme am Distanzunterricht verpflichtet sind.

Zudem machen wir nochmals darauf aufmerksam, dass die Auszubildenden für den Unterricht – gemäß § 15 Berufsbildungsgesetz (BBiG) – vom Betrieb freizustellen sind. Dies gilt auch für die Unterrichtsform „Lernen zuhause (Distanzunterricht)“; dieser Unterricht findet – gemäß regulärem Block- und Stundenplan – als verbindlicher Unterricht mit Hilfe der Online-Plattform MS-Teams statt.

 

Weitere aktuelle Informationen:

- Schreiben des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus an die Erziehungsberechtigten, Auszubildenden, Schü-ler*innen und Ausbildungsbetriebe zum "Start in das Schuljahr 2021/22"

- https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7047/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen.html

- Hygieneplan und Abstandsregeln an der Staatlichen Berufsschule Neustadt a. d. Aisch - Version 1.19

- Informationsblatt „Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen“

- Informationsblatt „3 G auf dem gesamten Schulgelände“

- Informationsblatt „Informationen zum Unterrichtsbetrieb im Januar 2022

 - https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7230/selbsttests-fuer-bayerische-schuelerinnen-und-schueler.html

 


Sowohl die Schulverwaltung als auch die Schulleitung stehen Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

 
Mit freundlichen Grüßen

gez. B. Scheckel, OStDin                 gez. M. Görs, StD
Schulleiterin                                                          Stellvertretender Schulleiter