SIGN! Zeichen setzen mit "BilderBretter"

Ein Projekt mit Schülern einer unserer Flüchtlingsklassen (BIJ b) im Rahmen der Kinder-und Jugendkulturtage des Bezirks Mittelfranken "mischen 2015 " - in Kooperation mit dem Jugendzentrum Lazarett, den Lehrern und SchülerInnen des Berufsgrundschuljahres Schreiner und der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS).

Vorbereitung auf den Workshop – noch ist Alltag

Unsere BIJ-ler stimmen sich auf den Workshop ein...was bedeutet Glück für dich? ...wie wird Glück in deiner Sprache geschrieben? ... Unsere Schreiner-BGJ-ler schaffen die Grundlage für das Kunstprojekt ... sie suchen Bretter aus, schneiden sie zu, hobeln...

 

...jetzt, am Dienstag, den 20. Oktober 2015 ist es soweit, der Workshop beginnt mit der Grafikdesignerin und Kunsttherapeutin Pauline Ullrich.

 „Sign“ hat im Englischen viele Bedeutungen. So kann es bedeuten, etwas zu unterschreiben oder sich zu etwas verpflichten, etwas zu kennzeichnen, aber auch zu gebärden. Ein Sign ist ein Schild, ein Zeichen, eine Bezeichnung, eine Geste, eine Hinweistafel, aber auch eine Marke, ein Wert oder eine Offenbarung.

Die Schüler der BIJ-Klasse werden „Signs“ aus Holzbrettern und Acryl herstellen, die aufgrund ihrer Größe und Farbigkeit, aber vor allem auch aufgrund der Botschaft, die sie transportieren, nicht zu übersehen sein werden.

 

 

Der 1. Tag
Zeitschriften als Ideengeber.
Gemeinsame Collage mit den „ansprechenden Bildern“.
Die ausgesuchten Bilder auf Papier übertragen...
ausprobieren...ausmalen...durchpausen...
frei malen...

 

 

 

Der 2. Tag

Heute in der Bauhalle - guter Raum für
die kreative Umsetzung.
Nach dem Übertrag der Skizze - vom Papier
auf das Holz - kommt Farbe ins Spiel.
Malen... konzentrieren... sich gegenseitig unterstützen...

 

 

 

   Der 3. Tag

Die Bretter kehren zu ihrem Anfang zurück
- in die Holzwerkstatt - sind verändert,
sind farbig geworden. Die Schüler malen –
pausenlos - malen...malen...
und zeigen am Ende des Workshops stolz
ihre BilderBretter!

 

 

Wieder im Schulalltag...

...finden Klassenlehrerin Ella Wunder und
Jugendsozialarbeiterin Renate Böhm es wichtig,
dass die Schüler ihr „BilderBrett“ vorstellen...

Die BilderBretter „auf Füße stellen“.
Thomas Medack und sein „Team der werdenden
Schreiner“ sind wieder im Einsatz - sie sägen
und schrauben...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Präsentation bei „ ABmischen 2015“ im Künstlerhaus in Nürnberg am 14.11.2015

 

 

Sagad, Gahly und Nasruddin
fahren mit Frau Wunder und
Frau Böhm ins Künstlerhaus.
Mutig steigen die Jungs zur
Bühne hoch, zeigen sich und
ihre BilderBretter dem Publikum,
stellen sich den Fragen des
Moderators
– und sie machen ihre Sache
einfach ...
             
      Nasruddin, Sagad und Ghaly auf der Bühne beim Interview

 

Links:
http://www.mischen-mfr.de/
https://drive.google.com/folderview?id=0BzwMx3bflVqzYjBkMzVvRTRMR0k&usp=sharing

 

Die Menschen, die den Rahmen um das Bild formen, waren für das Kunstprojekt aktiv, organisierten, sorgten für Material, für einen reibungslosen Ablauf, für gute Räumlichkeiten, für die Finanzierung, für fachliche und kreative Begleitung, fotografische Dokumentation – und trugen so zum Gelingen bei – an ALLE: „ vielen, vielen Dank für Deinen/Ihren Betrag“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dokumentation und Gestaltung Renate Böhm, Dipl. Sozialpädagogin (JaS)
Fotografiert haben Thomas Medack, Siegfried Holzmann, Renate Böhm

 

Plätze für die BilderBretter und die Jugendlichen im öffentlichen Raum

 

Berufsbildung 2015 - Berufsbildungsmesse und 13. Bayerischer Berufsbildungskongress in der NürnbergMesse vom
7. bis 10.12.2015

 

 

 

 

Berufsschule

Die BilderBretter bringen Buntheit ins Klassenzimmer, auf dem Flur sorgen sie für Interesse bei den Mitschülern/-innen und Lehrern/innen; für die Besucher/-innen der Schule sind sie ein „Hingucker“.

 

 

 

 

 

Begegnungsfest „über Zaun und Grenze“ am 07.05.2016

Hier konnten die Schüler/-innen erleben, wie es ist, Teil des Gemeinwesens zu sein:
Mit ihren eigenen Werken stellen sie sich zur Diskussion, beantworten Fragen, kommen in den Austausch mit den Besuchern/innen.

Bei dem Begegnungsfest helfen die Schüler mit Tische und Bänke auf- und abbauen, Kuchen verkaufen, Kinder betreuen. Sie sind aktiver Teil der Gemeinschaft, sie fühlen sich wichtig, da auch sie für einen guten Verlauf des Festes unverzichtbar sind.